Damit nicht immer alles an mir hängen bleibt: Wie es gelingt, Verantwortung in Selbsthilfegruppen zu teilen Workshop für Selbsthilfe-Aktive
In einer Selbsthilfegruppe gestalten idealerweise alle Teilnehmenden die Treffen mit – je nach eigenen Ressourcen und Talenten. In der Realität jedoch klagen Gruppenleitende und andere Aktive oft über Unverbindlichkeit, Konsumhaltung und Passivität der Teilnehmenden.
Wie kann es gelingen, die Gruppentreffen so zu gestalten, dass sich alle verantwortlich fühlen und nachhaltig Lust haben, sich einzubringen? Welche Strukturen, Abläufe und Rituale unterstützen die „kollektive Führung“ einer Gruppe? Welche innere Haltung ist dafür förderlich? Welche Rolle hat die Moderation, Leitung oder Gründungsperson? Wie können die eigenen Bedürfnisse und Grenzen klar und achtsam besprochen werden?
Dieser Workshop richtet sich zum einen an Selbsthilfe-Aktive, die viele Aufgaben in ihrer Gruppe übernommen haben, sich Entlastung wünschen und am Ende doch wieder alles selber machen (müssen). Zum anderen sind alle Selbsthilfe-Aktiven und Interessierte eingeladen, die Lust auf Veränderung in Richtung „gemeinsame Verantwortungsübernahme“ haben und erfahren möchten, wie sie diese konkret anstoßen können.
Neben dem gemeinsamen Austausch wird es in dem Workshop Anregungen zur ehrlichen Selbstreflexion geben.
Egal ob Ihre Gruppe schon jahrzehntelang zusammen ist oder sich gerade (neu) gründet: Seien Sie gern beim Workshop dabei, um über den Tellerrand der eigenen Gruppe hinaus zu schauen, andere Selbsthilfe-Aktive kennenzulernen, sich auszutauschen, zu vernetzen und gegenseitig zu inspirieren.
Wann?
Freitag, 21. August 2026
10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Wo?
Familienbildungsstätte Neumünster
Am Alten Kirchhof 4
24534 Neumünster
Anmeldung zur Veranstaltung
Referent*innen
Franziska Anna Leers, Sozialpädagogin (M.A.), Seminarleiterin & Achtsamkeitstrainerin, zert. Organisationsberaterin und langjährig tätig in der professionellen Selbsthilfe-Unterstützung